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Presse: Deutsche Postbank - Verkauf droht an hohen Preisvorstellungen zu scheitern 07.07.2008
aktiencheck.de
Bonn (aktiencheck.de AG) - Der Verkauf der Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009 / WKN 800100) könnte einem Pressebericht zufolge möglicherweise an überzogenen Preisvorstellungen der Konzernmutter Deutsche Post AG (ISIN DE0005552004 / WKN 555200) scheitern.
Wie die "WirtschaftsWoche" unter Berufung auf Kreise des Bundesfinanzministeriums berichtet, sieht die Post den Wert ihrer Banktochter bei mehr als 10 Mr. Euro. Die bisherigen unverbindlichen Gebote lägen aber zwischen 8 und 9 Mrd. Euro. laut dem Bericht besteht der Aufsichtsrat jedoch auf einem zweistelligen Milliardenangebot, was jedoch jenseits der Gebote der Kaufinteressenten liegt. Zudem soll es bei der Post zunehmend Bedenken geben, die stabile Finanztochter abzugeben, weil das Kerngeschäft Logistik wegen des hohen Ölpreises unter Druck gerät.
Wie das Wirtschaftsmagazin weiter berichtet, sind derzeit noch die britische Lloyds TSB Group plc (ISIN GB0008706128 / WKN 871784) sowie die spanische Banco Santander Central Hispano S.A. (BSCH) (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) im Rennen. Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) sei den Angaben zufolge nach wie vor an einem Kauf interessiert, will jedoch keinesfalls mehr als 10 Mrd. Euro bezahlen. Aus dem Rennen um die Postbank ausgeschieden sei hingegen die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200), die sich künftig auf eine Fusion mit der zur Allianz SE (ISIN DE0008404005 / WKN 840400) gehörenden Tochter Dresdner Bank konzentrieren wolle.
Die Aktie der Deutschen Postbank notierte zuletzt bei 52,55 Euro. (07.07.2008/ac/n/d)
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